Presseschau, Nachrichten, Zeitungsberichte

Auf dieser Seite finden Sie aktuelle Neuigkeiten rund um Madagaskar.
Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Lesen!
01.03.2010
Vatikan erklärt neuen Apostolischen Nuntius für Madagaskar
Papst Benedikt XVI. hat den Iren Engène Martin Nugent zum neuen Apostolischen Nuntius für Madagaskar erklärt. Dieser war seit 18 Jahren im Diplomatischen Dienst für den Vatikan tätig und ist damit Nachfolger von Augustine Kasujja, der das Amt des Nuntius in Nigeria innehat. Nugent ist jedoch nicht nur für Mdaagaskar zuständig, sondern kümmert sich auch um Reunion und die Komoren.23.01.2010
Herkunft der Lemuren
Einer neuen Studie zufolge kamen die Lemuren vom afrikanischen Festland via Flößen. Sie wurden durch die Meeresströmung nach Madgaskar getrieben und sind mittlerweile die letzten Lemuren in freier Wildbahn. Diese Studie wurde von der Purdue-Universität und der Universität Hongkong durchgeführt.22.12.2009
Eine neue Schule dank tz
Die tz sammelt derzeit Geld, um in Madagaskar eine Schule bauen zu können. Madagaskar zählt zu den ärmsten Ländern dieser Erde- einem Großteil der Bevölkerung stehen weniger als ein Dollar am Tag zur Verfügung. Die Schule, die die tz bauen möchte, soll 500 Schüler aufnehmen können und soll in Zafimahavory, einem kleinen Dorf, gebaut werden. Nähere Informationen zu dieser Spendenaktion fiinden Sie auf der Website der tz-Zeitung und Unicef.29.11.2009
Praktika und Semesteraufenthalte in Madagaskar
Viele Studenten reisen während ihrem Studium in andere Länder, um die Sprache besser sprechen zu lernen und andere Kulturen am eigenem Leib zu erfahren. Wer bisher dachte, dass Madagaskar eine zu kleine Insel sei, der irrt. An der Universität ESSVA können Studenten einen Auslandaufenthalt verbringen und die wunderschöne Insel näher kennenlernen. Praktika sind auch möglich, wie Eva Dorothea, eine 21-jährige Studentin zeigt. Sie ist derzeit Leiterin eine Bibliothek in Madagaskar.04.11.2009
Eine neue Art von Riesenspinne wurde gefunden
Der Name, den die Wissenschaftler der neuen Spinne gegeben haben - Radnetzspinne- geht auf das große Netz zurück, welches die Spinnen weben können. Dieses Netz kann über ein Meter breit werden. Die weiblichen Exemplare haben Beine von bis zu zwölf Zentimetern- die Männchen hingegen sind, wie bei Männchen üblich, nur ein fünftel der Größe. Die Exemplare wurden zu dritt in einem Park gefunden- die genaue Überprüfung gab, dass bisher keine andere Spinne dieser Art registriert wurde.30.10.2009
Walsterben vor der Küste Madagaskars
Als im August ein türkisches Frachtschiff vor dem Inselstaat Madagaskar verunglückte, traten neben Öl auch Giftstoffe aus. WWF zu Folge sind allein im August neun Wale an der Küste gestrandet. Der Giftmüll wirkte sich auch auf die Bewohner der Insel aus, die unter Hautkrankheiten, Atemwegsbeschwerden und Durchfall litten.10.08.09
Auf den Spuren eines Riesensalamanders
Oft wird gesagt, Museen seien langweilig und nur für Erwachsene konzepiert. Das stimmt allerdings nicht, wenn man sich das Karlsruher Naturkundemuseum ansieht, das im Herzen der Stadt liegt und ein Magnet für Familien, aber auch alle anderen Gesellschaftsgruppen darstellt.Bis Januar 2010 gibt es nun eine Sonderausstellung rund um die Insel Madagaskar: „Madagaskar - eine vergessene Welt“. Dabei gibt das Naturkundemuseum einen Einblick in die einzigartige Flora und Fauna der viertgrößten Insel der Welt.
Außergewöhnliche Exponate vermitteln ein umfassendes Bild der madagassischen Tier- und Pflanzenwelt. Als Besonderheit sind auch lebende Tiere aus dem Vivarium des Museums in die Ausstellung integriert.
Aktionstag Madagaskar: Am Sonntag, 20. September, 10 bis 18 Uhr, dreht sich bei einem vielfältigen Programm mit Führungen und Mitmachaktionen alles um den artenreichen „sechsten Kontinent“. Der Eintritt ist frei
24.07.09
"Mikea": Der Blues aus dem Süden von Madagaskar
Das Funkhaus Europa präsentiert immer wieder interessante Gruppen aus dem Spektrum der Weltmusik, die sonst nur selten den Weg nach Deutschland finden.Am 1. August 2009 kommt im Rahmen der Konzertreihe "Jazz im Hofgarten" die madagassische Gruppe "Mikea" um den begnadeten Bandleader Théo Rakotovao nach Düsseldorf.
"Mikea" spielen Balladen mit viel Blues-Feeling aus dem Süd-Westen von Madagaskar, wo das eigentümliche Volk der Mikea ein verstecktes und einfaches Leben in den Trockenwäldern führt.
02.07.09
Abholzung auf Madagaskar immer dramatischer
Mit einem eindringlichen Appell haben Vertreter mehrerer Staaten und Umweltorganisationen, darunter die Bundesrepublik Deutschland und der WWF, zum Stopp der Entwaldung Madagaskars aufgerufen."Abholzung auf Madagaskar immer dramatischer - Umweltschützer und Regierungsvertreter unterzeichnen dringenden Appell"In einem gemeinsamen Communiqué machen die Unterzeichner auf die immer dramatischere Naturzerstörung aufmerksam, und fordern stärkere Bemühungen zum Schutz der Wälder.
Besonders der illegale Holzeinschlag hat in den vergangenen Monaten extrem zugenommen, vor allem in den Schutzgebieten Masoala und Marojejey im Nordosten. Die Unterzeichner fordern sofortige und umfassende Schutzmaßahmen vor allem für diese Nationalparks, aber auch die anderen Waldgebiete auf Madagaskar. Umgehend müssten strengere Gesetze zur Kontrolle des Holzhandels und eine bessere Überwachung der Schutzgebiete umgesetzt werden. Die Regierung Madagaskars sei aufgefordert zu zeigen, dass sie es mit dem Naturschutz auf der Insel ernst meint.
"Uns ist bewusst, dass die illegale Entwaldung ein altes Problem ist, gegen das die Regierung schon viel unternommen hat, allerdings sind die neuen Probleme hausgemacht", so WWF Madagaskar-Expertin Dorothea August. "Verantwortungslose kriminelle Holzhändler profitieren von den Schwächen der staatlichen Behörden. Das lässt Zweifel an der Ernsthaftigkeit der Bemühungen Madagaskars aufkommen".
Sollte der illegale Holzeinschlag nicht gestoppt werden, droht ein einzigartiges Naturerbe der Erde zerstört zu werden. Nirgendwo sonst auf der Welt gibt es mehr endemische (also nur hier vorkommende) Arten. Madagaskar wird deshalb als achter Kontinent bezeichnet. Von den bisher entdeckten 109 Säugetierarten sind 80 Prozent endemisch, von 260 Reptilienarten sogar 95 Prozent. Nur noch 10 Prozent der einstigen Waldflächen, die den Hauptlebensraum darstellen, sind erhalten. Der Waldverlust bedroht insbesondere das Überleben der 30 nur auf Madagaskar vorkommenden Lemurenarten. Die ländliche Bevölkerung profitiert von der Naturzerstörung kaum, denn sie wird mit einem Bruchteil der international üblichen Markt-preise abgespeist.
"Das größte Problem ist der kriminelle Handel mit Holz, das ohne Herkunftsnachweis als Möbelstücke oder Papier vor allem in Europa und den USA landet", so Dorothea August vom WWF. " Wir fordern aus diesem Grund bereits seit Jahren ein europäisches Gesetz, das die Holzhändler zu einem Nachweis verpflichtet, dass ihr Rohstoff aus legalen Quellen stammt". Ein Entwurf für ein solches Gesetz wurde vor einigen Monaten vom EU-Parlament vorgelegt und muss nun die Hürde des EU-Agraministerrats nehmen.
Der WWF ist auf Madagaskar seit seiner Gründung im Jahr 1963 aktiv - unter anderem mit der Erhaltung der Feuchtregenwälder auf der Ostseite Madagaskars und dem Aufbau von Schutzgebieten in Masoala und Marojejey. (ots)
09.08.09
Übergangsregierung
Laut dem britischen Nachrichtensender BBC haben sich die Politiker aus Madagaskar auf eine Übergangsregelung geeinigt. Sie kamen überein, dass eine Übergangsphase von 15 Monaten geben solle, in der Parlamentswahlen und Präsidentswahlen durchgeführt werden sollen. Dadurch, so hofft man, werde die innenpolitische Krise in Madagaskar beendet.29.06.09
Menschen leiden unter Dürre
Rund eine halbe Million Menschen leiden an Hunger. Vor allem im Süden des Inselstaates fehlt es an Nahrung und Wasser wegen einer anhaltenden Dürreperiode. Das teilen das UNO-Welternährungsprogramm und das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen (UNICEF) mit. Beide Organismen der Vereinten Nationen haben die Verteilung von Lebensmitteln auf den Weg gebracht. Die zur Verfügung stehende Hilfe reiche jedoch nur für die rund 116.000 am meisten von der Dürre betroffenen Menschen aus. Durch das Ausbleiben des Regens während der Sommermonate im März und April wurde größte Ernte des Jahres zerstört.(fides 20.06.2009 ske)
08.05.09
130 neue Froscharten
Deutsche Biologen haben auf Madagaskar neue Froscharten gefunden. Es wird angenommen, dass es 130 bis 200 neue Arten sind.Die bisher nur doch ihre Rufe zu unterscheidenen Arten werden momentan eingehender untersucht.
Zugleich warnen die Forscher vor der Zerstörung des madagesischen Insel durch Globale Erwärmung und Umweltverschmutzung. Madagaskar unterhält eine Vielzahl von Tieren, die weltweit nur dort zu finden sind.
07.05.09
Gefährdete Artenvielfalt
Im Rahmen einer Ausstellung vom 3. bis zum 8. Mai konnte man im Zoologischen Forschungsmuseum Alexander König in Bonn eine Vielzahl an Tierarten bewundern. Darunter waren auch 94 neu entdeckte Amphibienarten aus Madagaskar.Damit steigt die Amphibienanzahl auf 244 Stück, fünf mal mehr als in Zentraleuropa. Geschätzt wird die Zahl auf Madagaskar allerdings auf 500.
Allerdings ist dieser Naturreichtum stark bedroht. Der politische Machtkampf in der Regierung lässt viele Nationalparks mit ihren Problemen alleine. So sind diese Parks wehrlos gegenüber illegalen Holzhändler-Mafias und Tierschmugglern.
Mittlerweile sind die Tierhüter wieder, dank der ruhigeren Situation, in ihren Parks unterwegs, sodass einige der Parks wieder dem Tourismus geöffnet wurden.
05.05.09
Politische Lage in Madagaskar
Die Lage in Madagaskar hat sich seit einiger Zeit wieder beruhigt. In der Hauptstadt Antananarivo gibt es zwar immer wieder Demonstration, aber in allen anderen Regionen ist alles ruhig. Reisende müssen sich lediglich auf eventuell kurzfristige Flugplanänderungen einstellen.Bitte lesen Sie auch die aktuellen Reisehinweise des Auswärtigen Amtes. Sie finden diese unter: Auswärtiges Amt
01.04.09
Unruhen und ein neuer Präsident
Nach wochenlanger Protestaktion gegen seine Politik, ist der ehemaligePräsident Marc Ravalomanana von seinem Amt zurückgetreten. Der
Oppositionsführer Andry Rajoelina wurde am 21.03.09 zum neuen Staatschef
vereidigt. Die USA, die EU sowie die Afrikanische Union sehen diese
Machtübernahme als undemokratisch und weigern sich den neuen Staatchef
anzuerkennen. Inzwischen wurde Madagaskar aus der Mitgliedschaft der
Afrikanischen Union (SADC) ausgeschlossen.
Seit der Vereidigung des neuen Staatchefs gehen die Anhänger des ehemaligen Präsidenten Marc Ravalomana auf die Straße und demonstrieren gegen die Übergangsregierung.
Madagaskar steht momentan vor einer ungewissen Zukunft.
Die madagassische Bevölkerung leidet unter dieser Krise und wünscht, dass in ihrem Land wieder Ruhe herrscht.
09.02.09
Zyklon Gael trifft beinahe auf Madagaskar
Derzeit kann man ein spektakuläres Schauspiel an der Küste von Madagaskar erleben. Während die Küste teilweise nur mit kräftigen Windböen aufgewirbelt wird, kann man auf dem Meer eine schwarze Front des Zyklons Gael beobachten. Dieser schwenkte in letzter Sekunde nach Süden ab und verschonte damit Madagaskar.Da die Wassertemperatur um die Insel konstant bei 20-30° liegt, können Zyklone allerdings sehr einfach wieder entstehen, da das warme Wasser die optimale Grundlage ist.
